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Produkttester berichten von Migravent
Seit dem 30. Januar 2012 läuft der Migravent Produkttest
auf www.diagnose-migraene.de/produkttest.
Neun Wochen berichten Migräne-Betroffene über ihre
Erfahrungen mit Migravent. Zudem gibt es ein offenes Forum,
bei dem jeder mitmachen kann.
Sie sind häufig von Migräne betroffen und suchen nach
neuen natürlichen Wegen für mehr Lebensqualität,
weniger Migränetage und weniger Schmerzen? Dann kann eine
diätetische Behandlung mit Migravent die Lösung sein.
Migravent verbessert mit hochdosiertem Magnesium, Vitamin B2
und Coenzym Q10 den Energiestoffwechsel im Gehirn auf natürliche
Weise. So lassen sich bei regelmäßiger Anwendung die
Migräneattacken reduzieren.
Migravent hat schon sehr vielen Menschen mit Migräne geholfen.
Um weitere Erfahrungsberichte zu gewinnen, suchten wir Produkttester,
die Migravent noch nicht kannten. Aus Hunderten von Bewerbern
wurden 30 Produkttester ausgewählt. Sie testen seit dem
30. Januar 2012 Migravent und berichten neun Wochen lang über
ihre Erfahrungen.
Begleiten Sie die Tester und verfolgen Sie ihre Erfahrungen
auf www.diagnose-migraene.de/produkttest mit. Dort gibt
es regelmäßig neue Artikel zum Thema Migräne
und Informationen zum Produkttest. Im Forum geben
sich Interessierte und Tester Tipps rund um die Themen Migravent
und Migräne. Das Forum dient als offene Diskussionsplattform,
bei der jeder mitmachen und mitreden darf.
Während des Produkttests führen die Produkttester
ein kleines Online-Tagebuch, um Auslösern
auf die Spur zu kommen und Veränderungen ihrer Migräne
zu dokumentieren. Das Beste: Jeder, der Interesse daran hat,
Migravent selbst zu testen und ein Tagebuch zu führen, kann
einfach mitmachen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch im Forum und sind gespannt auf
viele interessante Diskussionen.
Mit freundlichen Grüßen,
Ihr Migravent-Team
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Migräne natürlich
behandeln? Neue Studie mit Migravent verspricht Hoffnung
Neue Studie: 48% weniger Migränetage
mit Migravent
Wer an Migräne leidet,
kann mit der einzigartigen 3er Kombination aus hochdosiertem
Magnesium, Vitamin B2 und Coenzym Q10 plus weiteren Mikronährstoffen
zur Rundumversorgung seine Migränetage um die Hälfte
senken. Das ist das Ergebnis einer Studie,
die auf dem Deutschen Schmerztag 2011 in Frankfurt präsentiert
wurde.
Die natürliche Behandlung mit Migravent ist damit vergleichbar
wirksam wie die zur Vorbeugung der Migräne eingesetzten
chemischen Arzneimittel.
Einsparung der Akut-Schmerzmittel um 54%
Schon nach einer vierwöchigen Einnahme von Migravent konnte
eine Verringerung der Migränetage, -dauer und -intensität
sowie der Verbrauch von Schmerzmitteln festgestellt werden. Nach
drei Monaten waren die Migränetage um 48% gesenkt. Ebenso
kam es zu einer Verminderung der Migränedauer und der Schmerzintensität.
Kopfschmerzmittel zur Akutbehandlung wurden 54% weniger eingenommen.
Wie Mikronährstoffe bei Migräne
helfen
Migräne-Patienten leiden unter einer Übererregbarkeit
des Nervensystems, was zu Störungen der Energieversorgung
im Gehirn führen kann. Zuständig für die Energiegewinnung
sind die Mitochondrien, die Kraftwerke der Zellen. Die Mikronährstoffe
Magnesium, Vitamin B2 und das Coenzym Q10 sind wichtige Schlüsselsubstanzen,
die für ein reibungsloses Funktionieren der Zell-Kraftwerke
erforderlich sind. Tatsächlich kann man beobachten, dass
Migräne-Patienten einen Mangel an diesen Nährstoffen
haben.
Migravent ist speziell entwickelt worden, um diese Defizite gezielt
zu beheben und die Depots aufzufüllen.
Weitere Informationen unter
http://www.diagnose-migraene.de/
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Neue Studienergebnisse
haben ergeben, dass Paracetamol in der Schwangerschaft verabreicht,
schädliche
Folgen für das Kind haben kann.
Entgegen der bisherigen Lehrmeinung
wird nun dringend davon abgeraten, Paracetamol in der Schwangerschaft
einzunehmen.
Hierzu Prof. Göbel,
Schmerzklinik Kiel (Auszug):
Paracetamol galt bisher als das sicherste
Schmerzmittel in der Schwangerschaft. Aufgrund der früheren
Datenlagen schien die Sicherheit außer Zweifel zu sein.
Schwangeren wurde die nahezu bedenkenlose Einnahme dieses Schmerzmittels
bei Schmerzen in der Schwangerschaft empfohlen. Aufgrund aktueller
Studien ist jedoch ein sorgfältiges Umdenken bzgl. dieser
Empfehlung erforderlich. ...
Den
kompletten Artikel lesen.
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Aktuelles migräne magazin: Heft 54
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Migra 3® – ein neuer
Wirkstoffkomplex für Migräniker
Prophylaxe und Behandlung auf rein pflanzlicher Basis
Eine Migräneattacke ist durch einen Energiemangel und die
erhöhte Bildung von freien Radikalen im Gehirn sowie einem
Mangel an verschiedenen Mikronährstoffen gekennzeichnet.
Die ergänzende bilanzierte Diät Migra 3® ist auf
den speziellen Bedarf von Migränepatienten abgestimmt. Den
Basis-Vitalstoff bildet Coenzym Q10. Kombiniert mit Omega-3-Fettsäuren,
Beerenextrakten, weiteren Pflanzenstoffen, Vitaminen und Mineralstoffen
unterstützt der Wirkstoffkomplex den Energiestoffwechsel
im Gehirn und neutralisiert freie Radikale. In einer ernährungsmedizinischen
Studie mit Migränepatienten konnten bei regelmäßigem
Verzehr Dauer, Häufigkeit und Intensität der Migräneattacken
reduziert werden.
Coenzym Q10 – unerlässlich im Energiestoffwechsel
Bei einem auffallend hohen Anteil an Migränepatienten ist
eine Unterversorgung mit dem Vitaminoid Coenzym Q10 festzustellen.1 Coenzym
Q10 ist besonders für den Energiestoffwechsel wichtig und
kann vom Organismus selbst synthetisiert werden. Unter bestimmten
Umständen kann aber die Synthese eingeschränkt oder
der Bedarf erhöht sein, was zu einer Unterversorgung führen
kann.
In drei international anerkannten Studien wurde nachgewiesen,
dass der regelmäßige Verzehr von Coenzym Q10 die Häufigkeit
und die Intensität von Migräneanfällen reduzieren
kann.1,2,3 Die
dazu erforderliche Menge von 150 mg Coenzym Q10 lässt sich über
eine normale durchschnittliche Ernährung nicht aufnehmen.
Omega-3-Fettsäuren: Wichtig fürs Gehirn
Omega-3-Fettsäuren können als Gegenspieler zu den Omega-6-Fettsäuren
entzündlichen Prozessen entgegenwirken. Entzündungen
spielen unter anderem bei der Entstehung des Migräneschmerzes
eine wichtige Rolle. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren
sind daneben wichtig für Aufbau und Funktion der Membranen
der Gehirn- und Nervenzellen. Über die Nahrung werden im
Allgemeinen nicht genügend Omega-3-Fettsäuren aufgenommen.
Anthocyane: Wertvolle Pflanzenstoffe aus Blaubeeren
und schwarzen Johannisbeeren
Anthocyane sind sekundäre Pflanzenstoffe, die nur in geringen
Mengen in bestimmten Pflanzen vorkommen. Als starke Antioxidanzien
tragen die Anthocyane zur Neutralisierung freier Radikale bei
und können so Zellstrukturen im Gehirn schützen.
Migra 3® – natürliche Migräneprophylaxe
Durch Migra 3® ließen sich in einer ernährungsmedizinischen
Studie Dauer, Häufigkeit und Intensität der Anfälle
reduzieren.4 Der
deutlichste Einfluss von Migra 3® zeigte sich bei der Dauer
der Migräne. Nach drei Monaten war sie um 86 % reduziert.
Eine Verkürzung des Migräneanfalls um mindestens die
Hälfte oder mehr wurde von 82 % der ProbandInnen beschrieben.
Die Häufigkeit der Anfälle war nach dreimonatigem Verzehr
von Migra 3® um durchschnittlich 38 % reduziert,
wobei bei 50 % der ProbandInnen nur noch halb so viele Anfälle
oder sogar noch weniger auftraten. Auch die Intensität der
Migräneanfälle ließ sich durch die Mikronährstoffoptimierung
positiv beeinflussen: Bei 23 % der Migräniker konnte die
Schmerzintensität um mindestens die Hälfte reduziert
werden. Migra 3® zeigte sich gut verträglich und ohne
Nebenwirkungen.
Zur Migräneprophylaxe ist 1x täglich eine Kapsel vor
dem Frühstück zusammen mit dem in Wasser aufgelösten
Pulver zu verzehren. Bei einer akuten Migräneattacke ist
die Menge auf 2 x 2 Tagesdosen im Abstand von 2 Stunden zu steigern.
Eine Packung Migra 3® enthält 15 Doppelkammerbeutel
mit je 14 g Pulver zum Auflösen und Trinken sowie je eine
Kapsel mit 450 mg Omega-3-Fettsäuren. Der Wirkstoffkomplex
ist für 29,95 € in Apotheken sowie im Internet unter www.migra3.de erhältlich.
1 Hershey,
Andrew D. et al. Coenzyme Q10 Deficiency and Response to
Supplementation in Pediatric and Adolescent Migraine. Headache. 2007;47(1):73-80
2 Sándor,
P.S. et al. Efficiacy of coenzyme Q10 in migraine prophylaxis:
a randomized controlled trial. Neurology 2005;64:713-15
3 Rozen T.D.
et al. Open trial of coenzyme Q10 as a migraine preventative.
Cephalalgia 2002; 22:137-141
4 Ernährungsmedizinische
Studie zur Wirksamkeit von Migra 3®. Daten der COMPLEN
HEALTH GmbH. Lohmar, 2008
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Neue Hoffnung für Migränepatienten
TK und Schmerzklinik Kiel stellen erstes
bundesweites Kopfschmerz-Netzwerk vor
Hamburg, 11.Juni 2007.
Die Versorgung
von Menschen mit schweren, chronischen Kopfschmerzen in Deutschland
ist nach Auffassung von Schmerztherapeuten und der Techniker
Krankenkasse (TK) nicht ausreichend. Deshalb hat die TK gemeinsam
mit der Schmerzklinik in Kiel und mehr als 140 Schmerztherapeuten
aus dem ganzen Bundesgebiet ein neuartiges Versorgungsmodell
entwickelt, das den Patienten dauerhaft ein Leben ohne Kopfschmerzen
ermöglichen soll. "Wir wollen mit unserem neuen Versorgungsangebot
Patienten mit chronischen Kopfschmerzen helfen, langfristig ohne
Schmerzen zu leben und wieder am Arbeitsleben teilzunehmen",
sagt Dr. Christoph Straub, stellvertretender Vorstandsvorsitzender
der Techniker Krankenkasse (TK). Von der Volkskrankheit Kopfschmerzen
sind in Deutschland fast neun Millionen Menschen betroffen, allein
in Hamburg leiden 140.000 Frauen, Männer und auch Kinder
unter schweren Kopfschmerzen oder Migräne.
Die Schmerzen belasten nicht nur die Patienten selbst, sondern
auch Ihre Familien und Freunde. Neben dem individuellen Leid
verursachen Schmerzen Milliardenkosten aufgrund von Arbeitsausfällen,
vorzeitigen Berentungen und Auswirkungen einer ineffektiven Schmerztherapie.
Jeder vierte Deutsche leidet an durchschnittlich 36 Tagen im
Jahr an Migräne. Die Patienten können oftmals nicht
arbeiten und haben auch in ihrem privaten Leben erhebliche Einschränkungen.
Erfolgreiche Schmerztherapie kann den Betroffenen ihr aktives
Leben zurückgeben. Dies ist das Ziel des ersten bundesweiten
Vertrages zur Integrierten Versorgung (IV) bei chronischen Kopfschmerzen
und Migräne, den die Schmerzklinik Kiel und die TK jetzt
geschlossen haben. Mehr als sechs Millionen TK-Versicherte profitieren
künftig von einem engmaschigen Kompetenznetz mit niedergelassenen
Schmerztherapeuten, Schmerzspezialisten der Schmerzklinik Kiel
und des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH).
"Dieser Vertrag bedeutet für die Versorgung von Kopfschmerzpatienten
einen herausragenden Meilenstein", sagt Professor Hartmut
Göbel, Direktor der Schmerzklinik Kiel. Neu sei die erstmalige
bundesweite Vernetzung der ambulanten und stationären Therapie. "Diese
Versorgung Hand in Hand, ein Mehr an Wissen, ein besserer Informationsaustausch
zwischen allen Beteiligten und die gemeinsame Arbeit mittels
klar definierter Behandlungspfade sind die Basis für eine
zeitgemäße und effiziete Versorgung".
Prof. Dr. H. Maximilian Mehdorn, Direktor der Klinik für
Neurochirurgie des UKSH Campus Kiel, betont, dass mit diesem
umfassenden Kopfschmerz-Netzwerk Patienten mit chronischen, schweren
Kopfschmerzen eine Versorgungsform der Zukunft erhalten: "Für
die Diagnostik stehen modernste bildgebende Verfahren zur Verfügung.
In besonders schweren Fällen können hochspezialisierte
neurochirurgische Eingriffe zur effktiven Schmerzbehandlung eingesetzt
werden. Das Behandlungsnetz ermöglicht dabei eine zeitgemäße
Rundumbetreuung aus einem Guss."
Ziel sei es, so TK-Vorstand Straub, durch den Einsatz von wissenschaftlich
nachweislich wirksamen Behandlungskonzepten bei chronischen Kopfschmerzen
den Betroffenen die bestmögliche Diagnostik und Therapie
zugänglich zu machen. In einem Modellversuch konnten Göbel
und sein Team belegen, dass die Schmerzkrankheit durch eine umfassende
Therapie auf aktueller wissenschaftlicher Grundlage nachhaltig
gelindert wird. Die Betroffenen können wieder am sozialen
und beruflichen Leben teilnehmen.
Man unterscheidet heute 251 verschiedene Kopfschmerzformen.
Die meisten davon können mit zeitgemäßen Methoden
gezielt behandelt werden. Migräne, die zweithäufigste
Form der Kopfschmerzen, ist aufgrund der bedeutenden Fortschritte
in der Erforschung dieser Krankheit in den letzten Jahren in
der Regel heute sehr gut behandelbar. Wichtige Bausteine sind
Verhaltensänderungen, Anpassung der Lebensweise und spezielle
Migränemedikamente. Präzise auf die Erkrankung des
einzelnen Patienten abgestimmte Behandlungspfade führen
zu effektiven und nachhaltigen Therapieergebnissen.
Der aktuelle Gesundheitsreport der TK belegt, dass Kopfschmerzpatienten
zum Teil unterversorgt sind. Die Lebensqualität der Patienten
ist durch die Attacken stark eingeschränkt, viele leiden über
Jahre an den zum Teil unerträglichen Kopfschmerzen und haben
schon eine lange Odyssee durch verschiedene Arztpraxen hinter
sich. Neben dem individuellen Leid verursachen nicht ausreichend
behandelte Kopfschmerzen erhebliche indirekte Kosten für
die Gesellschaft.
Die TK bietet deshalb als erste Krankenkasse ein bundesweites
Versorgungsmodell an, das eine besonders effektive Behandlung
von chronisch kranken Kopfschmerzpatienten ermöglicht -
ohne Beschränkungen durch Fachgrenzen und Vergütungssektoren.
Das heißt, dass ambulant und stationär tätige
Experten unterschiedlicher Fachrichtungen die Schmerzen der Patienten
aus ihrer jeweiligen Expertise in enger Abstimmung behandeln. "Dass
die TK diese abgestufte und sektorenübergreifende Behandlung
von Kopfschmerzkranken nicht nur ideell unterstützt, sondern
auch materiell möglich macht, begrüßen wir",
sagt Ditrich Jungck, Präsident des Verbandes Deutscher Ärzte
für Algesiologie - Berufsverband Deutscher Schmerztherapeuten
e.V. "Taten sind doch besser als Worte!"
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Symposien und weitere Veranstaltungen
finden Sie auf der Seite "Veranstaltungen"
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Das "Aus" für viele Ergotamine macht Triptanen den
Weg frei Was Kopfschmerz-Experten schon lange fordern, wird
jetzt durch eine neue Rechtssituation vielfach erzwungen, nämlich
eine evidenzbasierte Therapie. Denn am 30. Juni 2003 erlischt
die Verkehrsfähigkeit der meisten Ergotamin- bzw. mutterkornalkaloidhaltigen
Präparate. Ein großer Teil der Migräne-Patienten
wird also demnächst nach den Empfehlungen der Deutschen Migräne-
und Kopfschmerzgesellschaft (DMKG) auf Triptane umgestellt werden
müssen. Bei der Auswahl des Triptans sollte der Arzt berücksichtigen,
dass es klinisch relevante Unterschiede in Bezug auf Wirksamkeit
und Verträglichkeit gibt.
Bis zum heutigen Zeitpunkt erhalten noch immer ca. 250.000 aller
Migräne-Patienten in Deutschland Ergotamine. Diese Substanzen
haben sich früher als erste migränespezifische Akuttherapeutika
große Verdienste erworben. Doch es datiert immerhin ins
Jahr 1920 zurück, dass Ergotamintartrat erstmals in einem
Labor isoliert wurde. Fünf Jahre später wurde es in
die Behandlung der Migräne eingeführt und hat diese
für viele Jahrzehnte dominiert. Belege für Wirksamkeit
und Sicherheit nach den heute geforderten Kriterien haben Vertreter
dieser Substanzklasse aber niemals in ausreichendem Maße
erbracht.
Von der Möglichkeit einer Nachzulassung mit Vorlage entsprechender
Wirksamkeitsdaten haben nur wenige Firmen Gebrauch gemacht, wohl
auch da der Ausgang dieser mit hohem finanziellen Aufwand verbundenen
Studien ungewiss gewesen wäre. Auch das unspezifische Angreifen
und das Nebenwirkungsprofil der Ergotalkaloide, welches insbesondere
durch Übelkeit und periphere Vasospasmen geprägt ist,
wurden schon während der klinischen Anwendung bei vielen
Patienten deutlich, ebenso wie die unzuverlässige und relativ
langsam eintretende Wirkung.
Als die Ära der hochspezifischen Serotonin-(5-HT)-1B/1D-Rezeptoragonisten
(= Triptane) begann, erwies sich in klinischen Vergleichsstudien
gegenüber ergotaminhaltigen Präparaten für das
jeweilige Triptan eine deutlich bessere Wirksamkeit.
Manche Ärzte setzten den Fortschritt, den die Triptane für
Migräne-Patienten bedeuten, über viele Jahre nicht ausreichend
um - meist aus Kostenüberlegungen. Viele, die bislang noch
Ergotamine verschrieben haben, werden ihre Therapiegewohnheiten
jetzt ändern. Damit sollten sie nicht bis zum Stichtag 30.
Juni 2003 warten, an dem für die meisten Ergotalkaloide der
Abverkauf endet und die Verkehrsfähigkeit erlischt. Viele
Hersteller haben die Produkte jetzt schon aus dem Handel genommen.
Diese Information sollten Ärzte nicht von ihren Patienten
bekommen, die mit einem nicht einlösbaren Rezept wieder in
der Praxis erscheinen.
Vielmehr sollte der Arzt gemeinsam mit dem Patienten die Umstellung
auf eine andere gut wirksame und gut verträgliche Migränetherapie
diskutieren. Die DMKG bezeichnet Triptane als die Substanzen mit
der bei akuten Migräne-Attacken am besten belegten Wirksamkeit
und empfiehlt sie bei mittelschweren und schweren Migräne-Attacken
als Mittel der ersten Wahl. Die Anzahl der Triptane ist inzwischen
auf sieben angewachsen. Große Metaanalysen zeigen, dass
es durchaus klinisch relevante Unterschiede zwischen den Substanzen
gibt. Eine hohe Wirksamkeit bei gleichzeitig guter Verträglichkeit
zeigt Rizatriptan (MAXALT®). Mit 10 mg Rizatriptan werden
etwa 40% der Patienten nach zwei Stunden schmerzfrei.
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Klinik-Test - eine Fragebogenaktion für die Mitglieder
der MigräneLiga
Jetzt wollen wir's wissen
Für viele Migräne-Patienten wäre er dringend
geboten: ein Klinikaufenthalt in einer Migräne-Klinik,
um dort über den Umgang mit ihrer Krankheit informiert
zu werden und neue Erkenntnisse und Erfahrungen zu gewinnen.
Allzuoft wird noch nach eigenem Gutdünken experimentiert
- und dabei nicht selten die Chance vergeben, gezielt Vorkehrungen
zu treffen und Gegenmaßnahmen zu ergreifen.
Wie wichtig gerade die Erfahrung und die Ratschläge
der Experten sind, zeigen uns immer wieder die Zuschriften
unserer Mitglieder - die meisten mit dem selbstanklagenden
Seufzer: Hätt' ich doch schon früher energischer
versucht, mein Vorhaben durchzusetzen!
Wir von der MigräneLiga wissen aber auch, daß
dieser Weg oft sehr beschwerlich ist, daß Kuren von
der Krankenkasse oder vom Rentenversicherungsträger
abgelehnt oder als ungeeignet oder unergiebig abgetan werden.
Selbst wenn man aufgrund von Empfehlungen oder Hinweisen
im MigräneMagazin sicher sein darf, die richtige Klinik
gefunden zu haben und bei der Antragstellung sozusagen mit
Engelszungen argumentiert, ist es noch immer sehr schwierig
und nicht selten sogar unmöglich, dieses Wunschziel
zu erreichen.
Stattdessen wird der Antragsteller oft in eine andere Klinik
eingewiesen - und fühlt sich, wieder einmal mehr, nicht
ernst genommen. Allein schon die Gewißheit, nicht
im richtigen Haus untergebracht zu sein, deprimiert oft
derart, daß noch nicht einmal ein Mindestmaß
an Erholung gewährleistet ist.
Die MigräneLiga ist diesen Fragen nachgegangen
-
nicht zuletzt aufgrund der vermehrten Ablehnung von Reha-Anträgen
oder von Genehmigungen, die eine Einweisung in falsche oder
nicht qualifizierte Einrichtungen vorsehen. Ein Beispiel:
Einweisung in eine psychosomatische Klinik.
Offenbar ist es noch längst nicht überall an den
Stellen, die es eigentlich wissen sollten, bekannt, daß
es sich bei der Migräne um eine neurologische und
nicht um eine psychosomatische Krankheit handelt.
Um den Reha-Erfolg sicherzustellen, ist es deshalb
unumgänglich, daß der Migräne-Patient in
die richtige Klinik eingewiesen wird. Ein Aufenthalt in
einem falschen Haus ist in doppelter Hinsicht unsinnig:
Er bleibt nicht nur ohne therapeutischen Erfolg - er kostet
zudem unnötiges Geld.
Die MigräneLiga hat deshalb mit der Bundesanstalt für
Angestellte in Berlin vereinbart, daß wir sie mit
Hilfe und Empfehlung unserer Mitglieder über die Auswahl
der Kliniken und über die Qualität der Klinik-Angebote
und der durchgeführten Rehabilitationsmaßnahmen
beraten.
Aus diesem Grund bitten wir alle unsere Mitglieder, uns
ihre Erfahrungen bei Klinikaufenthalten mitzuteilen
und um die Beantwortung des Fragebogens, der im Migräne
Magazin Nummer 19 abgedruckt wird.
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| Verschenken
Sie eine Mitgliedschaft bei der MigräneLiga e.V.
Eine gute Idee um einen lieben Menschen nicht nur eine
Freude zu bereiten, sondern auch einem kranken Menschen
zu helfen oder Hilfe zu vermitteln:
Die Mitgliedschaft in der
MigräneLiga.
Hier können Sie die Geschenkurkunde
anfordern |
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